OMAN 2019

Kategorie: OMAN 2019

Endlich war es soweit wir wollten, doch noch unbedingt den letzten Teile der Weihrauchstrasse in Angriff nehmen  den OMAN .

 

Vor knapp 26 Jahren waren wir bereits mit dem eigenem Auto im Nord und Süd Jemen besuchten das Wadi Hadramaut ,Shibam , Mokka und wyren in den Ausläufern der Rub al Kahli unterwegs.

Zurück ging es damals quer durch Saudi Arabien entlang der Hedschas Bahn nach Madin Saleh, Al Ula  durch die südlichen Ausläufern des Wadi Rum.

 

Aus Zeitgründen mussten wir dieses mal die Anreise mit dem Flugzeug unternehmen, über Dubai gings  nach Muscat.

Gute Freunde haben uns NOMAD Reisen empfohlen den Spezialist für OMAN Reisen, und wir können das nur absolut bestätigen.

 

Der Wagen ein Nissan Patrol 4×4 wurde uns pünktlich im Hotel übergeben. Die Campingausrüstung war teilweise Neu und auch das Dachzelt komplett Neu, sodass wir nach dem obligatorischen Einkauf im LULU Supermarkt auch gleich starten konnten.

 

Ziel unserer ersten Etappe war die Festung Nakhl wo wir auch gleich einen schönen ruhigen Platz für die erste Nacht gefunden haben. Vorbei am Snake Gorge überqueren wir das Jebel-Akhdar-Gebirge auf einer Höhe von fast 2.000 Metern über die Passstraße von Haat weiter durch das Gebirgsmassiv des Jebel Shams mit seinem imposanten Felswänden, tiefen Schluchten und natürlich dem Highligth dem Grand Canyon.

 

Über die alte Haupstadt vom Oman NIZWA mit seiner imposanten Burganlage geht es in den Süden.

Jetzt heißt es mal Kilometer machen, aber mit den Nissan 6-Zylinder macht es richtig Spaß, klimatisiert durch die Hitze der Regwüste zu fahren.

Unterwegs biegen wir ab auf eine kleine Piste und fahren 40 km zu den weißen Felsformationen aus Gipsstein.

 

Nun beginnt unsere Fahrt durch das „Leere Viertel“, die legendäre Rub Al Khali-Wüste. Wir besichtigen die Ausgrabungsstätte des sagenumwobenen Wüstenatlantis Ubar, die sich in der Nähe der Oase Shisr befindet. Hier gibt es die einzigen schwarzen Dromedare zu sehen. Weiter geht es hinein zu den entlegenen Brunnen die einst schon der Wilfried Thesinger 1945 besucht hatte.

3 Tage bleiben wir in dieser einsamen und doch so schönen ruhigen Gegend doch wir müssen weiter in den Süden zu den Weihrauchbäumen.

In entlegenen Wadis findet man auch heute noch die stämmigen Weihrauchbäume, einst das Gold von Arabien.

 

Salalah liegt am arabischen Meer, dort machen wir mal einen Stop im Hotel und genießen den Strand und das gute Essen in einer der vielen landestypischen Restaurants.

 

Entlang der Küste geht es zurück, natürlich besuchen wir noch das Ras al Jinz Turtel Ressort und haben Glück an diesem Abend gleich 5 rießige Schildkröten fast 1 Meter lang und ca 150 -250 kg schwer. Sie legen gerade ihre Eier ab, 90 Tage wird es brauchen bis die Sonne die Eier ausbrütet und eine neue Generation von Schildkröten hervorbringt.

Beeindruckend ist aber, daß die Schildkröten immer wieder an Ihren Geburtsort zurückfinden, auch wenn sie jahrelang im offenen Meer unterwegs sind.

 

Jetzt müssen wir uns aber sputen, wollen doch auch noch nach Sur. Dort wurden in alter Zeit die Dhaus gebaut. Die traditionellen Schiffe waren ausschließlich aus Holz   gebaut und auch die Planken wurden mittels Holznägeln befestigt.

Einige dieser alten Schiffe sieht man noch mit viel Glück an den Stränden rund um Sur .

 

Über die neu ausgebaute Fernstrasse geht es zügig zurück nach Muscat.

Nomad Reisen war auch jetzt wieder überpünktlich am Hotel und wir konnten das Fahrzeug ohne weitere Probleme zurückgeben.

 

 

Wir können Nomad Reisen hier wirklich nur empfehlen,